Die Theaterrunde St. Georgen

Gruppenfoto Regenwurmorakel 2017

Seit jeher bestand in St. Georgen an der Stiefing reges Interesse am Theaterspielen bzw. am Laientheater. Bereits in den 50er-Jahren fanden sich begeisterte Laiendarsteller zusammen, um gemeinsam Volksstücke zu erarbeiten und aufzuführen. Die ersten Aufführungsorte befanden sich im Schloss St. Georgen und später im, speziell für diese Theateraufführung neu errichteten, Pfarrheim. Als Stücke wurden unter anderem "Das Nullerl", "Der Förster vom Silbersee" und weitere Volksstücke zur Aufführung gebracht.

Nach kurzer Spielpause wurde das Theaterspielen in St. Georgen durch die Landjugend wiederbelebt, deren Mitglieder sich mit großer Begeisterung in den späten 70er und 80er-Jahren an diverse Aufführungen und Aufführungsexperimente wagte. Laienspielberater Herr Prof. Wiedner Karl und Prof. Wamperer unterstützen die Bestrebungen, qualitätsvolles Theater in St. Georgen zu produzieren. Begeisterte Jugendliche brachten folgende Stücke zur Darstellung:

  • "Eine Nacht in Florenz" von Paul Ernst, Spielort: Hof des Schlosses St. Georgen
  • "Der kleine Prinz" von Saint Exupery, ein episches Theater als Freiluftaufführung am Kirchhof
  • "Die Mathäuspassion", ein Bibelspiel in Form pantomimischer und epischer Erzählung im Pfarrheim als Pantomimen­spiel.

Aber auch auf traditionelles Volkstheater wurde nicht vergessen. "Stärker war der Hof", eine zeitkritische Betrachtung des Bauernstandes, wurde auch außerhalb der Marktgemeinde präsentiert.

Man versuchte sich an Filmproduktionen und diverse Filme wurden damals als Produktion der "Ungerproduktions" gedreht, wie z.B. "Als der Jodler noch ein Prunftschrei war". In dieser Zeit fiel auch die großartige Aufführung des Nestroystückes "Lumpazivagabundus" bearbeitet von Prof. Wamperer. Hier mischten sich Darsteller aus der Jugendgruppe mit arrivierten Laiendarstellern. Das Stück geriet zu einem großen Erfolg mit einigen Zusatzvorstellungen. Diesen Erfolg nahm sich unser späterer Obmann Richard Hofstätter zum Vorbild. Unter seiner Führung wurde mit dem Stück "Millionen im Heu" (im Jahre 1990 aufgeführt), mit den kontinuierlichen jährlichen Theater­auf­führungen in St. Georgen begonnen.

Der Reinerlös wurde viele Jahre zur Gänze der Kirchenrenovierung zur Verfügung gestellt.

Die offizielle Vereinsgründung erfolgte im Jahr 2001. Unser erster Obmann Richard Hofstätter leitete den Verein 6 Jahre.

2007 erfolgte ein Obmannwechsel und Rosalinde Jöbstl übernahm die Leitung der nunmehrigen "Theaterrunde der Pfarre St. Georgen".

Einige Fotos zu den vergangenen Theaterstücken finden Sie in unserer Bildergalerie.


Auf der Bühne

"WIE WÄR'S MIT TEE?" im Jahr 2020 wird gespielt von:

Thomas Marchel
Thomas Marchel
spielt
Klausmaria Böhm, einsamer Filmstar
Ines Unger
Ines Unger
spielt
Carmen Kaiser, offenherzige Filmpartnerin
Sandra Schnabl
Sandra Schnabl
spielt
Isabelle Steiner, mitteilsame Regieassistentin
Karl Obermeier
Karl Obermeier
spielt
Felix Hubacher, vertrauensvoller Zimmerkellner
Michael Schwarzbauer
Michael Schwarzbauer
spielt
Alexander Nauer, zynischer Hoteldirektor
Rosalinde Jöbstl
Rosalinde Jöbstl
spielt
Katharina Nauer, störende Schwester von Alexander
Verena Obermeier
Verena Obermeier
spielt
Julia Martin, attraktive Journalistin
Richard Hofstätter
Richard Hofstätter
spielt
Igor Petrow, mysteriöser Fremder


Hinter der Bühne

Unsere Mitglieder, die im Hintergrund die Fäden ziehen...

Burgi Grundner
Burgi Grundner
Souffleuse
Peter Hackl
Peter Hackl
Regie
Johannes Rössler
Johannes Rössler
Licht und Ton
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